Stundenlange Staus, mit Farbe besprühte Wände, Zerstörung von Kunstwerken, all das sind Ergebnisse der „kriminellen Vereinigung“ Letzte Generation auf sich aufmerksam zu machen. Dabei scheinen die vor allem junge Menschen anziehenden Klima-Extremisten der Meinung zu sein, dass die Zersörung fremden Eigentums, die Behinderung von Rettungskräften oder die Angriffe auf Kraftstoff produzierende Unternehmen und andere dadurch legitimiert werden, dass hinter diesen kriminellen Handlungen eine Klima-Ideologie steckt, die wohl jeder klar denkende Mensch hinterfragt.
Wer etwas für das Klima tun möchte, soll dies gerne machen, aber doch bitte im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten. Statt selbst mit gutem Beispiel voranzugehen, verursachen die extremistischen Kleber-Anhänger enorme Kosten und zusätzliche Umweltbelastungen. Nicht nur, dass während der unzähligen Staus Unmengen an Schadstoffen durch laufende Motoren in die Atmosphäre abgegeben werden und leichtfertig mit dem Leben hilfebedürftiger Menschen gespielt wird, auch die verwendeten Kleber selbst sind aufgrund der darin enthaltenen Lösungsmittel schlecht für die Natur. Doch so weit können die von den Lösungsmitteln der Kleber vermutlich schon benebelten „Umweltschützer“ wohl nicht mehr denken.
Es wird daher schnell deutlich, dass die Letzte Generation etwas ganz anderes im Sinn hat als den Klimaschutz. Es bleibt daher zu hoffen, dass diese Generation von Klima-Extremisten wirklich die „letzte Generation“ ihrer Art ist.

Ende des vergangenen Jahres sorgte eine bundesweite Razzia gegen die Klima-Extremisten der Letzten Generation für Aufsehen, weil ihnen zur Last gelegt wurde, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben. Der Auslöser sollen – nach den vielen mutwilligen Sachbeschädigungen vor allem in Museen – Sabotage-Attacken auf Anlagen eines Erdölverarbeitungswerkes unter anderem in Schwedt und Werneuchen gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin ermittelte aus diesem Grund wegen Störung öffentlicher Betriebe und des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung gemäß Paragraf 129 Strafgesetzbuch. Diesen Anfangsverdacht hat nach dem Amtsgericht Neuruppin nun auch die Staatsschutzkammer des Landgerichts Potsdam bestätigt.

„Die Entscheidung des Landgerichts Potsdams ist absolut richtig. Wer sich in unserem Rechtsstaat nicht ans Gesetz hält, muss bestraft werden. Auch wir als Junge Union stehen für Klimaschutz ein, doch auf dem Boden der Rechtsstaatlichkeit. Straßen blockieren, Flughäfen lahmlegen und ein Gemälde von Monet im Potsdamer Museum Barberini mit Kartoffelbrei beschmeißen, ist alles, aber kein Klimaschutz. Die ‚Letze Generation‘ handelt nicht nur gesetzeswidrig, sie treibt einen Keil zwischen die Gesellschaft und den Klimaschutz. Nur als vereinte Gesellschaft kann es uns gelingen, das Klima zu schützen. Das Klima wird durch Klimainnovationen der ersten Generation und nicht die Kleber der sogenannten letzten Generation geschützt“, sagt der Kreisvorsitzende der Junge Union Potsdam, Andro Heinz, dazu.

Andro Heinz, Kreisvorsitzender der Junge Union Potsdam

Andro Heinz, Kreisvorsitzender der Junge Union Potsdam
Foto: Junge Union Potsdam

In Berlin hingegen möchte die Staatsanwaltschaft (noch?) keinen Anfangsverdacht gegen die Klima-Extremisten erkennen. Es ist eben die Frage, mit welchem Auge man auf die Dinge in dieser Welt schauen möchte – oder, ob man die Augen vor einigen Dingen lieber verschließt, weil es gerade politisch korrekter ist, nichts gegen jemanden zu sagen, der sich angeblich für den Klimaschutz einsetzt.
Mal sehen, wie lange man dem Treiben dieser kriminellen Bande noch zusieht.

sts