Auswertung der Umfrage

Im Dezember haben alle Bornstedter Haushalte eine Postkarte im Briefkasten gefunden mit der Bitte, sich an der Online-Umfrage zur Nachbarschaft zu beteiligen. Knapp 1000 Bornstedterinnen und Bornstedter sind dieser Bitte gefolgt und haben den Fragebogen ausgefüllt, 775 mehr als 70 % der Fragen beantwortet und wurden somit in der Auswertung berücksichtigt. Diese Daten wurden in Zusammenarbeit mit dem Seminar „Bornstedt lebt!“ des Studienganges Soziale Arbeit ausgewertet. Somit existiert nun erstmals für Bornstedt (und erstmalig für einen Stadtteil in Potsdam) eine repräsentative Erhebung bezüglich des nachbarschaftlichen Verhaltens im Stadtteil und der diesbezüglichen Wünsche und Erfahrungen. Die gesammelten Ergebnisse können sich Interessierte voraussichtlich ab Mitte/Ende Juni im Stadtteilladen Bornstedt in der Georg-Hermann-Allee 27 in Form einer Broschüre abholen. Hier wollen wir nur einige wenige Ergebnisse zusammenfassen und drei von über fünfzig Diagrammen zeigen, die wir in der Auswertung erstellt haben.

1. Der viel zitierte Eindruck Bornstedts als Schlafstadt mit wenigen Möglichkeiten kultureller und nachbarschaftlichen Begegnung hat sich bestätigt.

Gibt es genug kulturelle Angebote in Bornstedt?

Am Beispiel kultureller Angebote kann man gut erkennen, dass Bornstedter*innen ihren Stadtteil fast immer verlassen müssen, wenn Sie Kultur erleben wollen. Bei den anderen Fragen hinsichtlich des Angebotes im Stadtteil sieht es nicht viel besser aus. Gerade in Zeiten verstopfter Straßen ist hier noch viel Luft nach oben.

2. Neben dem Wunsch nach einem Mehr an Gastronomie und nachbarschaftlichem Austausch ist das Thema Sport sehr präsent im Stadtteil, gleichzeitig fehlt es an Räumlichkeiten dafür, bzw. um die wenigen Räumlichkeiten müssen Vereine aus dem gesamten Stadtgebiet konkurrieren.

Was wünschen sich die Bornstedter für ihren Stadtteil?

3. Die Verkehrssituation und deren Entwicklung beschäftigt sehr viele Bornstedter*innen, aber auch die bauliche Entwicklung und die mangelnde Infrastruktur der Begegnungsmöglichkeiten sind im Stadtteil wichtig.

Informationsbedarf.

Christian Kube, Stadtteilkoordination Bornstedt