Liebe Leserinnen,
liebe Leser,

was vor einigen Wochen in Form des Corona-Virus auf uns einbrach, wirkt immer noch unwirklich. Von einem Tag auf den anderen änderte sich fast alles. Die Wirtschaft und das öffentliche Leben kamen völlig zum Erliegen. Niemand war auf das, was kam, vorbereitet. Schulen und Kitas wurden geschlossen. Ausgangsbeschränkungen machten alle zu Stubenhockern, viele wurden arbeitslos, Firmen mussten schließen, soziale Kontakte wurden nur noch digital möglich. Und auch wir haben im April nur eine Online-Ausgabe herausbringen können, aus der wir auf Wunsch vieler Leserinnen und Leser den Artikel über das neue Buch von Matthias Platzeck in diese Printausgabe aufgenommen haben (Seiten 8 bis 9).

Wie andere Menschen in der Region die Corona-Zeit erleben und was sich für sie geändert hat, erfahren Sie auf den Seiten 4 bis 7.

Trotz erster Versuche, langsam zu einem Alltag zurückzukehren, sind die Folgen dieser Zeit schwer auszumachen. Und doch hat diese Zeit etwas Positives: Die breite Rücksichtnahme, gegenseitige Unterstützung und ein gemeinschaftliches Füreinander zeigen, dass in Krisenzeiten Werte Hochkonjunktur haben. Und wenn ich mir eines als Folge der Krise wünsche, dann das Aufrechterhalten dieser Werte.

Und noch eine positive Nachricht haben wir für Sie: In Kooperation mit dem Fernsehsender Hauptstadt TV werden einige unserer Artikel zu TV-Beiträgen. Mehr dazu finden Sie auf Seite 19.
Ich wünsche Ihnen viel Gesundheit und viel Spaß beim Lesen.

Ihr Steve Schulz