Im Jubiläumsjahr wurden zehn Umweltpreise vergeben

Umwelt- und Klimaschutz sind wichtiger denn je und täglich im Gespräch. Bei der größten ökologischen Erlebnismeile der Stadt, dem 12. Potsdamer Umweltfest im Volkspark Potsdam gab es viele Informationen zu den aktuellen Entwicklungen und Trends in der Region hautnah zu erleben. Im direkten Gespräch, bei Spielen und Experimenten und im Austausch mit den Besuchern wurden Neuigkeiten zu Themen wie Nachhaltigkeit, Natur und Mobilität vermittelt.
Knapp 100 Akteure aus der Region meldeten sich in diesem Jahr an und präsentierten ihre Ideen und Projekte an Infoständen und bei Mitmachaktionen. Der Park verwandelte sich in einen grünen Marktplatz rund um nachhaltigen Konsum, gesunde Ernährung, erneuerbare Energie und grüne Mobilität. Präsentiert wurden neue Inspirationen von global bis lokal im Rahmen eines lebendigen Informationstags für alle – insbesondere aber für Familien und wissensdurstige Kinder.

 

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung ist die Verleihung des Potsdamer Klimapreises
Der 10. Potsdamer Klimapreis „Kleiner König Zukunft“ wurde von Oberbürgermeister Mike Schubert auf dem Umweltfest verliehen. Bereits zum dritten Mal fand die Preisverleihung auf der Hauptbühne des Potsdamer Umweltfestes im Volkspark statt. Im „Jubiläumsjahr“ wurde aufgrund des zehnjährigen Bestehens insgesamt zehn statt der bislang üblichen sechs Preise verliehen. Jeweils drei Preise in den beiden Kategorien „Schulen“ und „Bürgerschaft“ sowie Preise für vier weitere Bürgerprojekte.

Die sechs Erstplatzierten erhalten ein Preisgeld von 1.000 Euro sowie die Klimapreisskulptur „kleiner König Zukunft“ und eine Urkunde. Die vier weiteren Gewinnerinnen und Gewinner in der Kategorie Bürgerprojekte erhalten neben der Skulptur und einer Urkunde ein Preisgeld von jeweils 500 Euro.

Die 5. und 6. Jahrgangsstufe der AWO-Grundschule Marie Juchacz, die das Wasser ihres Schuldachs in einem Tank sammelt und in Wassersäcken an den Bäumen auf und vor ihrem Schulgelände gezielt verteilt, um so die teilweise noch jungen Pflanzen gut zu pflegen.
Die Montessori-Oberschule Potsdam, die sich in diesem Jahr erneut um den Preis bewarb, konnte erneut mit einem hochengagierten und nachhaltigen Projekt zur Permakultur auf ihrem Jugendschulgelände am Schlänitzsee punkten. Diesmal bietet sie uns einen Lösungsansatz zur Klimakrise, indem sie dort eine sehr naturbezogene Kreislaufwirtschaft von Pflanzen, Tieren, Wasser und Erde betreibt.
Der Fröbel-Hort Sonnenschein konnte mit seinem Projekt „Lavendel, Linde, Löwenzahn – was fang ich damit an?“ überzeugen. Hier stand die (Wieder)Entdeckung der Pflanzen auf dem eigenen Pausenhof im Mittelpunkt.

Bei den Bürgerinnen und Bürgern konnten die Jury vor allen Dingen Projekt überzeugen, bei denen Pflanzen im Mittelpunkt standen. Zum einen ist das die Austauschplattform www.buerger-beete.de von Joseph Ribbe. Hier wird in hervorragender Weise eine tolle Zusammenarbeit zwischen Stadt und Potsdamerinnen und Potsdamern realisiert.
Die „Essbaren Innenhöfe“ der StadtrandELFen in Kooperation mit der Sozialen Stadt bepflanzen in Drewitz die Innenhöfe der Mietshäuser mit Nutzpflanzen, die dann von den Bewohnerinnen und Bewohnern gepflegt und verzehrt werden.
Mit dem Projekt Kunst und Klima KuK! wurde ein umfassendes Kunstprojekt umgesetzt, dass Schülerinnen und Schüler der Internationalen Schule Potsdam für das Thema Müll sensibilisieren sollte, denn nach der Sammelaktion folgte das Gestalten mit diesen Materialien. Zum anderen wurde eine aufwendig gestaltete Weidenskulptur als bleibendes Resultat kreiert, die nun den Pausenhof ziert.

Weitere Informationen zu den Preisträgern und ihren Ideen finden Sie hier:
www.potsdam.de/517-10-klimapreis-kleiner-koenig-zukunft-auf-dem-umweltfest-verliehen

LHP/Red.